Transpiration

Schwitzen ist völlig normal

Transpiration ist völlig normal. Viele Menschen schwitzen mehr, als ihnen bewusst ist.Starkes Schwitzen kann von leichter Feuchte bis zu starkem Tropfen reichen, die große und nasse Flecken auf Hemden, Blusen und Jacken, feuchte und unangenehm riechende Füße und Schuhe bzw. klamme und feuchte Hände verursachen.

Bei manchen Gelegenheiten kann das starke Schwitzen unangenehm, störend und auch peinlich sein.

Transpiration

Wir haben etwa 1,6 – 4 Millionen Schweißdrüsen, verteilt über den ganzen Körper. Die Dichte ist unter den Armen, in den Handflächen und an den Fußsohlen höher als an anderen Körperstellen.Schweiß ist eine wässrige Lösung und an sich völlig geruchlos. Dennoch bemerken wir oft, dass Transpiration unangenehm riecht. Der Geruch wird durch Bakterien auf der Hautoberfläche verursacht, wenn sie die Schweißbestandteile zersetzen (Metabolisierung).

Die Transpiration entsteht in den ekkrinen Schweißdrüsen, die direkt zur Hautoberfläche führen, und in den apokrinen Schweißdrüsen, die zu den Haarfollikeln führen. Außer durch die Temperaturregelung kann Transpiration auch durch Stress oder emotionale Situationen hervorgerufen werden. So können z. B. Adrenalin und andere Hormone Transpiration verursachen.

 

Wir schwitzen, um die Körpertemperatur zu regeln. Die Schweißverdunstung wirkt kühlend auf der Hautoberfläche.

 

 

Starke Transpiration

Starke TranspirationWir wissen, dass viele Personengruppen ein Antitranspirant mit einer Langzeitwirkung verwenden, um keine problematische Transpiration zu entwickeln, d. h. Menschen mit engen persönlichen Kontakten im Beruf, wie Kellner, Zahnärzte, Bedienungen, Künstler, Lehrer und Verkaufspersonal bei Präsentationen.

Starke Transpiration, die als stärker definiert werden kann, als es im Umfeld erwartet wird, und stärker, als es der Körper physiologisch verlangt.

Die Angst davor entdeckt zu werden oder die peinliche Erfahrung sozial ausgegrenzt zu werden kann sehr belastend sein. Die Unsicherheit „Rieche ich?” oder „Sieht man es?” kann zu einem maßgeblichen Thema werden.

Das tägliche Leben kann eingeschränkt sein, indem man nur noch bestimmte Kleidung oder bestimmte Farben trägt, indem man sich mehrmals am Tag wäscht oder indem man mehrmals am Tag ein Antitranspirant benutzt. Jede tägliche Routine kann zu einer Einschränkung werden, weil man seine Zeit damit verbringt darüber nachzudenken, ob die anderen etwas davon bemerken werden.

Deodorants versus Antitranspirante

 

Deodorants
Deodorants stoppen nicht das Schwitzen. Deodorants benutzt fast jeder auch unabhängig von Transpirationsproblemen. Deodorants haben einen festen Platz in der täglichen Hygiene der meisten Menschen und sollen schlechten Geruch verhindern. Ihre leicht desinfizierende Wirkung wirkt gegen die Bildung von unangenehm riechenden Zersetzungsprodukten durch Bakterien in den Achselhöhlen. Wenn das Desinfektionsmittel nicht mehr wirkt, kann ein Parfümzusatz dazu beitragen, den Geruch bakterieller Zersetzungsprodukte zu überdecken.

Antitranspirante
Antitranspirante hingegen vermindern bzw. stoppen vorübergehend die Schweißproduktion in den Schweißdrüsen. Dies ist deshalb so, weil die Drüsenöffnung durch eine Änderung eines Oberflächenzellenprodukts (Keratin) blockiert wird. Das umgewandelte Keratin blättert je nach dem benutzten Antitranspirant nach einem halben Tag bis zu fünf Tagen ab. Danach setzt die Schweißproduktion wieder ein.